Wenn der Dom im Dunkel leuchtet

 

Für die Außenbeleuchtung des Kölner Doms hat das Lichtplanungsbüro Licht Kunst Licht in Zusammenarbeit mit der RheinEnergie und der Dombauhütte ein neues, hocheffizientes Konzept realisiert, das am Ostersonntag 2025 in Betrieb genommen wurde. Mit der Umstellung auf ein modernes und präzises LED-System, erhält die einzigartige Kathedrale, die seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, nun auch bei Dunkelheit und Dämmerung ein eindrucksvolles Erscheinungsbild. Mit großer ökologischer Verantwortung geplant, konnten Lichtverschmutzung und Energieverbrauch erheblich reduziert werden.

1838 kündigte Kronprinz Friedrich Wilhelm einen Besuch in Köln an. Ihm zu Ehren wurde die eindrucksvolle, aber nach fast sechs Jahrhunderten Bauzeit noch unvollendete gotische Kathedrale zum ersten Mal beleuchtet. Der Einsatz zeigte Wirkung, denn vier Jahre später legte der inzwischen zum König gekrönte Hohenzoller den Grundstein für den Ausbau des Doms. Die Fertigstellung gelang, doch erst Oberbürgermeister Konrad Adenauer ordnete eine reguläre Beleuchtung an, mit der ab 1929 die charakteristische Silhouette der Zwillingstürme ins nächtliche Stadtbild eingefügt wurde.