SWISS RE NEXT, Zürich

 

Architekten:   Diener & Diener Architekten, Basel
Bauherr:   Swiss Re Investments AG
Nutzer:   Swiss Re Investments AG
Fertigstellung:   2017
Projektgröße:   23.500 m²
Fotos:   Johannes Roloff
Künstler:  

Martin Boyce:
Steinboden, Skulpturen, Rezeptionstresen (Foto 2)
Möblierung (Fotos 12, 13)

Willem de Rooij:
Fassadenvorhänge (Fotos 3 – 10, 14)

Mai‐Thu Perret & Marc Camille Chaimowicz:
Vorhänge für Think Tanks (Fotos 3, 4, 8)

Heimo Zobernig:
Wandarbeiten und Bar (Fotos 9, 11, 14)

Guyton Walker:
Teppiche (Fotos 9 – 11)

Kerstin Brätsch:
Glasfenster (Foto 12)

 

 

"We’re smarter together“ – Neues Arbeiten in Swiss Re Next


Der Rückversicherer Swiss Re investiert in die Zukunft und errichtet am Zürcher Mythenquai einen Firmencampus direkt am Seeufer. Herzstück ist das Bürogebäude Swiss Re Next, das im Oktober 2017 vom Basler Architekturbüro Diener & Diener der Bauherrin übergeben wurde.

Der Bau mit dem wirkungsvollen Glasvorhang ist bereits jetzt eine neue Landmarke, die weithin sichtbar die Swiss Re am See verortet.

Die tageslichtoptimierte Fassade besteht aus hängenden Glaslamellen, die tagsüber die Umgebung und das Wetter widerspiegeln und in den Abendstunden den Blick in die Tiefe und Struktur des Gebäudes erlauben.

Das Tageslicht spielt in der Struktur des Hauses eine übergeordnete Rolle und wird auch über zwei Lichthöfe, die sich über die ganze Höhe des Baus erstrecken, eingebracht.

Die horizontale Struktur des Hauses gliedert sich wie folgt: die drei Untergeschosse dienen der Erschließung des Firmencampus und beherbergen auch ein Auditorium mit Foyer, ein Fitnessstudio und die Gebäudetechnik. Das Erdgeschoss ist der repräsentative Empfangsbereich mit der Haupterschließung des Hauses und bietet zudem auch Besprechungsräume mit dem neusten Stand der Technik. Die fünf darüber liegenden Büroetagen sind als Open Space gestaltet und erlauben eine flexible Nutzung. Im obersten Geschoss werden in den seeseitigen Räumen die Kunden betreut. Die innere Erscheinung des Baus ist geprägt von qualitativ hochwertigen Materialien und Oberflächen, die die anspruchsvolle Architektur erfahrbar machen. Die Beleuchtung der Verkehrswege und allgemeinen Zonen erfolgt über ausrichtbare Downlights mit Glaslinse, die sich in den Materialkanon einfügen und gleichzeitig auch Akzentuierungen der Kunstobjekte erlauben.

Die Arbeitsplätze der Büroetagen werden über eine eigens entwickelte Familie von architektur- und möbelintegrierten Leuchten indirekt über die Decke beleuchtet.

Für die Videokonferenz- und Besprechungsräume wurde eine Reihe von Leuchten entwickelt, die hochwertige Materialien mit moderner Licht- und Steuerungstechnik verheiraten und sich in die Innenausstattung integrieren.

Zahlreiche dekorative Leuchten ergänzen das Konzept und sorgen für Glanz- und Lichtpunkte im ganzen Haus.

Das nachhaltige und zukunftsorientierte Denken der Bauherrschaft spiegelt sich auch im Umgang mit Ressourcen, Energie und Wirtschaftlichkeit wieder. So ist die sehr energieeffiziente, ausschließlich mit LED umgesetzte Beleuchtung nur eine Komponente im Nachhaltigkeitskonzept, das in der Folge mit LEED Platinum und einem Minergie-P-ECO-Zertifikat ausgezeichnet wurde.